Mit Hilfe von Schautafeln informieren die Landwirte bei der Aktion darüber, wie wichtig Pflanzenschutz ist.                Bild: Die Pflanzenschützer

 

 

Die Mitmach-Aktion „Schau ins Feld!“ für Landwirte geht in die sechste Saison.

Mit „Schau ins Feld!“ können Landwirte Verbrauchern ihre Arbeit mit Pflanzenschutz erklären und mit ihnen in den Dialog treten.

Mitmachen können alle Landwirte – ob Ackerbauer, Winzer, Obst- oder Gemüsebauer, ob konventionell oder ökologisch wirtschaftend.

Die Anmeldephase läuft noch bis Ende März.

 

 

Steigende Teilnehmerzahlen

 

 

Nach inzwischen fünf Jahren mit stetig steigenden Teilnehmerzahlen geht „Schau ins Feld!“ 2020 in die sechste Saison.

2019 verzeichnete die Aktion, die der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) 2015 im Rahmen der Initiative „Die Pflanzenschützer“ erstmals ausrief, einen erneuten Teilnahmerekord:

Mehr als 745 Landwirte legten über 1400 Schau!-Fenster an und zeigten so eindrücklich, was ohne Pflanzenschutz noch oder nicht mehr wächst.

 

 

Noch immer viel Aufklärungsbedarf

 

Beim Thema Pflanzenschutz gibt es unglaublich viel Aufklärungsbedarf – das zeigt sich auch nach fünf erfolgreichen Jahren der Aktion „Schau ins Feld!“.

Dass alles, was Landwirte täglich tun, um ihre Pflanzen zu schützen und erfolgreiche Ernten einzufahren, zum ganzheitlichen Pflanzenschutz zählt, müssen sich selbst Landwirte immer wieder vor Augen führen.

Zu sehr werden sie in ihrer Arbeit immer wieder auf einen einzigen Baustein des Pflanzenschutzes reduziert – den Einsatz von chemischen Mitteln.

Doch schon bei der Forschung, bei der Auswahl des Saatguts – angepasst an die Gegebenheiten vor Ort – dem Bearbeiten des Bodens oder dem Ausbringen von Nützlingen fängt Pflanzenschutz an.

Um Verbraucher genau darüber aufzuklären, machen Landwirte in ganz Deutschland bei der Aktion „Schau ins Feld!“ der Initiative „Die Pflanzenschützer“ mit.

 

 

Pflanzenschutz ist unverzichtbar

 

Um Kulturpflanzen gesund zu halten und die Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung mit Nahrung zu gewährleisten, ist Pflanzenschutz unverzichtbar.

Ohne Schutz leiden die Qualität und die Menge der Ernten.

Das zeigen Landwirte auch 2020 wieder mit der Aktion „Schau ins Feld!“: Die Teilnehmer legen sogenannte Nullparzellen an möglichst gut frequentierten Wegen an.

Innerhalb dieser Schau!-Fenster verzichten sie auf jegliche Pflanzenschutz-Anwendungen, also nicht nur auf Spritzmittel, sondern auch auf mechanische oder biologische Maßnahmen.

Wenn sich im Laufe der Zeit Unkräuter, Schädlinge und Krankheiten im Schau!-Fenster ausbreiten, wird der Unterschied zum behandelten Teil des Felds schnell sichtbar.

 

 

Dialog mit Verbrauchern

 

Ein großes Schild, das die Teilnehmer kostenlos erhalten, informiert Passanten über die Entwicklung auf dem Feld, im Weinberg oder in der Plantage und erklärt den Nutzen von Pflanzenschutz.

Zusätzliche separate Schilder mit tiefergehenden Infos über Kulturen wie Mais, Weizen, Roggen, Raps, Erbsen oder Äpfel können Landwirte in diesem Jahr auf der Webseite der Pflanzenschützer herunterladen.

Neben Information ist das Ziel der Aktion vor allem der Dialog mit Verbrauchern.

Landwirte nutzen die Aktion „Schau ins Feld!“, um ihre Arbeit zu erklären und eindrücklich sichtbar zu machen, was der Verzicht auf Pflanzenschutz bedeutet: wucherndes Unkraut, verkümmerte und verfaulte Pflanzen, minderwertige oder ausbleibende Ernteerträge.

 

 

Anmeldephase läuft

 

Die Anmeldephase für „Schau ins Feld!“ 2020 läuft. Bis Ende März können sich interessierte Landwirte  hier registrieren.

Alle Teilnehmer erhalten rechtzeitig kostenlos eine Schautafel zum Aufstellen an ihrem Schau!-Fenster.

Auch Teilnehmer, die wiederholt dabei sind und gegebenenfalls ihr eingelagertes Feldschild wieder aufstellen, sind gebeten, sich erneut zu registrieren.

 

 

Informationen zur Aktion sind auf der Webseite der Pflanzenschützer (www.die-pflanzenschuetzer.de) sowie auf der Webseite des IVA (www.iva.de/schau-ins-feld) zu finden.

Die Pflanzenschützer sind auch auf Facebook (www.facebook.com/pflanzenschuetzer) und Instagram (www.instagram.com/diepflanzenschuetzer) aktiv.

 

 

 

 

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