Pachtpreise in drei Jahren um rund ein Fünftel gestiegen

Etwa drei von vier landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland haben im Jahr 2016 Flächen gepachtet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach den Ergebnissen der Agrarstrukturerhebung 2016 weiter mitteilt, bezahlten die Landwirte durchschnittlich 288 Euro Jahrespachtentgelt je Hektar. Die durchschnittlichen Jahrespachtentgelte für landwirtschaftlich genutzte Flächen sind seit 2013 um 19 % gestiegen.

Die größten Preissteigerungen gab es in Niedersachsen (+ 22 %), Mecklenburg-Vorpommern (+ 21 %) und Sachsen-Anhalt (+ 20 %).

(Quelle: Statistisches Bundesamt DESTATIS)

Anteil der Pachtflächen fallend

Der Anteil der Pachtflächen an der Landwirtschaftlichen Fläche (LF) ist im gleichen Zeitraum, also von 2013 bis 2016, von 60% auf 58,5% gefallen.
Gleichzeitig nahm der Anteil eigener selbstbewirtschafteter Flächen um 1,2% zu: Er stieg von 38,4% auf 39,6% an. 
Angestiegen ist auch der Anteil der unentgeltlich zur Bewirtschaftung erhaltenen LF: Er legte um 0,3% zu und liegt jetzt bei nahezu 2% der LF.

Beim Vergleich der Jahre 2016 und 2003 wird der Trend noch deutlicher:
Der Anteil der Pachtflächen verringerte sich in diesem Zeitraum um 5,4% (von 63,9% auf 58,5%).
Währenddessen stieg der Anteil eigener selbstbewirtschafteter Flächen von 35,1% auf 39,6% (also um 4,5%).

Die unentgeltlich zur Bewirtschaftung überlassenen Flächen machten 2003 gerade 1% der Landwirtschaftlichen Flächen aus.
2016 hatte sich ihr Anteil nahezu verdoppelt: auf 1,9%.

 

Weitere Zahlen zum Thema in der nachfolgenden DESTATIS-Tabelle:

 

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