Mit dem Format „Fragen Sie einen Landwirt!“ will das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) den Dialog zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern ausbauen.

Landwirtinnen und Landwirte sind dabei aufgerufen, online Antworten auf Verbraucherfragen zu geben.

So sollen authentische Einblicke und mehr gegenseitiges Verständnis geschaffen werden.

 

 

Die Idee

 

Viele Verbraucherinnen und Verbraucher haben heutzutage eine unrealistische Vorstellung von der Landwirtschaft.

Denn nicht nur die Landwirtschaft hat sich verändert, auch den „Bauern von nebenan“ trifft man immer seltener in den Gemeinden an.

Arbeitete in den 1950er-Jahren noch beinahe ein Viertel aller Erwerbstätigen in der Landwirtschaft, sind es heute unter zwei Prozent.

Unter www.landwirtschaft.de/frage gibt es nun Fragen und Antworten aus erster Hand, um wieder verstärkt in den Dialog zu treten, Wissenslücken zu schließen und den Dialog zu fördern.

„Wir möchten Wissenslücken schließen, damit die Lebensmittelerzeugung und die alltägliche Arbeit von Landwirtinnen und Landwirten wieder mehr Wertschätzung erfahren.

Das wollen wir durch ein offenes Gespräch mit interessierten Verbrauchern erreichen. Landwirte aus allen Bereichen sind herzlich eingeladen, diese Chance zu nutzen.

Sie können dabei ihre Sicht der Dinge schildern und anschaulich machen, wie Landwirtschaft heute tatsächlich funktioniert.

Also eine einmalige Gelegenheit den Alltag auf einem landwirtschaftlichen Betrieb zu beschreiben“, fasst Frank Lenz, Leiter des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft, das Ziel zusammen.

 

 

 

Bisherige Resonanz

 

Einige Fragen an Landwirte sind bereits eingegangen und beantwortet worden.

Dabei reichen die Themen von allgemeinen Verständnisfragen bis zu speziellen Interessen.

 

Zum Beispiel fragt Bernhard Breskewiz: „Gehört der Anbau von Bäumen auch zur Landwirtschaft oder ist es Forstwirtschaft, wenn man Holz als nachwachsenden Rohstoff anbaut? Und darf man zum Beispiel auf einem Kartoffelacker auch Bäume anpflanzen?“

Oder Anouk Siegrist: „Liebe Landwirtinnen und Landwirte, was sind die Gründe dafür, dass Landwirtschaftsbetriebe Überschussware haben? Was geschieht mit diesen Überschüssen? Für welche Betriebe sind Überschüsse ein Problem und wie ließe sich das Ihrer Ansicht nach lösen? „

Und Claudia Goldmann möchte wissen: „Liebe Landwirtinnen und Landwirte, wie viel des Preises, den ich im Supermarkt oder im Discounter für ein Produkt zahle, kommt tatsächlich beim Landwirt an? Und bekommen die Landwirte mehr, wenn ich im Biomarkt, Reformhaus oder auf dem Wochenmarkt einkaufe?“

 

 

Weitere Landwirte gesucht

 

Landwirtinnen und Landwirte, die Lust haben, auf diese und andere Verbraucherfragen zu antworten und Einblicke in ihre Arbeit zu geben, können sich unter bzl@ble.de melden.

Das BZL unterstützt sie redaktionell bei der Beantwortung und veröffentlicht die Antworten unter https://www.landwirtschaft.de/diskussion-und-dialog/fragen-sie-einen-landwirt/bereits-beantwortete-fragen/.

Die Aktion „Fragen Sie einen Landwirt!“ ist Teil des Internetportals www.landwirtschaft.de, mit dem das BZL Verbraucherinnen und Verbraucher ausgewogen und leicht verständlich über Landwirtschaft informiert.

 

 

Mehr unter https://www.landwirtschaft.de/diskussion-und-dialog/fragen-sie-einen-landwirt/

 

 

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