Grafik: Fraunhofer Institut, Agrophotovoltaikanlage

Grafik: Fraunhofer Institut

Für unergiebige Lagen sind Solarparks längst eine sinnvolle Option.

Einmal installiert, bringen sie bei Sonnenschein Rendite, ohne dass der Landwirt weitere Investitionen tätigen muss.

Gerade im Süden der Republik wären aktuell angesichts des schleppenden Ausbaus der Starkstromtrassen von Nord- nach Süddeutschland weitere Großflächen-Solarparks durchaus sinnvoll: So lange die aus norddeutschen Winden gewonnene Energie nicht in ausreichendem Umfang in Bayern und Baden-Württemberg ankommt, sind dort andere ökologische Energiequellen besonders gefragt.

„und“ statt „oder“

Landwirtschaft oder Stromerzeugung?

Dank Agrophotovoltaik können Landwirte demnächst beides auf einmal bekommen, sozusagen gestapelt.

Im September hat das Fraunhofer-Instiut nahe des Bodensees die erste Freiland-Versuchsanlage eröffnet. In fünf Metern Höhe fangen nach Südost oder Südwest ausgerichtete, locker aufgereihte Solarmodule auf einem 140 mal 30 Meter großen Feld Sonnenenergie ein, während darunter Getreide, Gras, Wurzelgemüse und Kartoffeln wachsen. Ein ähnliches Feld in unmittelbarer Nachbarschaft – mit gleicher Bepflanzung, aber ohne Überbau – liefert verlässliche Vergleichswerte. Das betonlos im Boden verankerte Trägergestell mit selbst für Mähdrescher ausreichender Durchfahrtshöhe gewährleistet eine reibungslose Ackernutzung unter dem Solarpark.

Binnen drei Jahren plant das Fraunhofer-Institut herauszufinden, mit welcher Paneelanordnung und welcher Fruchtfolge der Ertrag auf beiden Etagen optimiert werden kann.

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