Nachhaltigkeit. Beispielbild

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Strategie Europa 2020

„Die Strategie Europa 2020 dient der EU als Richtschnur für die Förderung von Wachstum und Beschäftigung in diesem Jahrzehnt. Sie setzt auf intelligentes, nachhaltiges und inklusives Wachstum als Mittel zur Überwindung struktureller Schwächen der europäischen Wirtschaft, zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität und zur Stärkung einer nachhaltigen sozialen Marktwirtschaft“

Hier geht´s zur Webseite de Europäischen Kommission

Nachhaltige Landwirtschaft sollte nach allgemeiner Definition ökonomisch sinnvoll und sozial verantwortbar sein.

„Wenn wir uns nicht mit dem Thema Nachhaltigkeit befassen, tun es andere für uns. Und zwar genau diejenigen, die noch nie ein Stück Gemüse angepflanzt haben, aber meinen, es am Ende doch besser zu wissen,“ mahnte auch Ansgar Lasar, Klimabeauftragter der LWK in seinem Fachvortrag auf den Freckenhorster Spargeltagen. Proaktiv solle man das Thema angehen, sonst würden andere das übernehmen. Nur wenn man sachlich argumentieren könne, sei man gewappnet für eine Diskussion.

 

Warum ist Nachhaltigkeit ein so wichtiges Thema?

Seit gut 100 Jahren steigt die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre rapide an.
Grund dafür: die industrielle Revolution und damit verbundene Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Laut Umweltbundesamt ist der Energiesektor für circa 84,5 % der Treibhausgas-Emissionen (THG-Emissionen) in Deutschland verantwortlich.

Aber:

Dort seien heute schon mehr als 90 % THG-Minderung technologisch möglich:

1kWh Kohlestrom = 1.000 g CO₂

1kWh Windstrom =       25 g CO₂

Die THG-Emissionen aus der Landwirtschaft hingegen liegen bei 7,3 %. Dennoch ist die Reduktion von Emissionen aus diesem Sektor ein viel diskutiertes Thema.

Für die Landwirtschaft genannte Maßnahmen mit gesicherter Klimaschutzwirkung:
– Verringerung der Ammoniakemissionen aus Ställen, Wirtschaftsdüngerlagerstätten und Düngerausbringung.
– Verringerung der Stickstoffüberschüsse bei der Düngung.
– Stärkung der Wirtschaftsdüngervergärung.
– Verringerung des Kraftstoffverbrauchs.

In der heutigen Landwirtschaft werde klimaneutral bzw. klimaschonend gearbeitet – und zwar schon lange, betonte Lasar.
Doch man müsse dies auch kommunizieren. Für einen guten Ruf und respektvolles Miteinander mit den Verbrauchern.
Deshalb schlug Lasar eine Klimaschutzberatung vor – ein Angebot der LWK Niedersachsen für anbauende Betriebe.

So sieht diese aus:

Wichtige Stellschrauben für einen klimaschonenden Spargelanbau könnten der Bezug von klimaschonendem Stickstoff und der effiziente Einsatz davon (Menge, Zeit, Verteilung) sein.
Oder auch der Einsatz von Ökostrom und -wärme.

 

Der Nutzen einer Klimabilanz für den Landwirt:

Mit Zahlen, Daten, Fakten – also einer sachlichen Argumentationsgrundlage – könnten Landwirte konkret ihre Klimaschutzleistungen in der Öffentlichkeit aufzeigen und ökonomisch einordnen. 

Lasars Apell: Die Landwirtschaft sollte sich beim Thema Klimaschutz nicht verstecken und Transparenz schaffen – mit Einzelbetrieblichen Klimabilanzen.

 


 

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