Erdbeeren in Kiste

Beispielbild, frische Erdbeeren; Foto: Heike Sommerkamp

Wenn das auch im großen Stil klappt, könnte es Obst- und Gemüseabsatzwege gehörig vereinfachen: Forschern ist es kürzlich gelungen, Erdbeeren eine Woche lang ungekühlt frisch zu halten.

Der Trick:
Gleich nach der Ernte wurden die Früchte drei- bis viermal in Wasser getaucht, dem zuvor Seidenfibroine beigemischt wurden.

Danach wurden sie unter Vakuum mit Wasserdampf benebelt. Die winzigen Seidenfasern legten sich wie eine zweite Haut um die Früchte, verminderten so den Zugang von Sauerstoff und Feuchtigkeit und verlangsamten dadurch die natürlichen Alterungsprozesse der Erdbeeren.
Parallelversuche mit Bananen hatten ein ähnliches Ergebnis.

Übrigens:
Die nur 27 – 35  μm dicke Seidenhaut soll, so die Forscher, essbar, geschmacks- und geruchlos, nahezu unsichtbar sowie biologisch abbaubar sein.
Die Forscher haben nun ein Patent beantragt.

Bevor die innovative Technik in massentauglicher Form am Markt vorliegt, werden also, selbst wenn alles glatt läuft, noch einige Jahre vergehen.

Quelle: Marelli, B. et al. Silk Fibroin as Edible Coating for Perishable Food Preservation. Sci. Rep. 6, 25263; doi: 10.1038/srep25263 (2016).

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