Bild: Landvergnügen

 

 

585 Bauern- und Gasthöfe, Weingüter und Straußenfarmen aus ganz Deutschland tun es schon:

Im Rahmen des „Landvergnügens“ bieten sie für jeweils eine Nacht kostenlos einen Stellplatz für Reisemobile, Campingbusse und Wohnwagen an.

 

 

Die Idee

 

2012 reiste der Berliner Marketingexperte Ole Schnack mit seiner Familie im Wohnmobil durch Frankreich und lernte dabei das Konzept „France Passion“ kennen.

Er übernahm die Idee der 24-Stunden-Gastgeberschaft kleiner Höfe und brachte 2014 den ersten Landvergnügen-Führer heraus.

Auch in Spanien, der Schweiz, Großbritannien und Irland gibt es bereits ähnliche Konzepte.

 

Wie funktioniert es?

 

Hofbesitzer können sich kostenlos im Netzwerk registrieren und bieten einen Stellplatz an.

Sie werden ins Verzeichnis des Landvergnügen-Führers übernommen, den potentielle Besucher käuflich erwerben.

Durch den Kauf des Buches erhalten die Camper Zugang zur zugehörigen App, eine Jahresvignette und eine Mitgliedskarte, mit der sie sich gegenüber den Hofbetreibern ausweisen können.

Wenn gewünscht, melden sich die Camper einige Stunden vorab telefonisch beim Gastgeber und fragen, ob es einen freien Platz gibt.

Zudem gibt es im Führer zehn „Goldene Regeln“, die jeder Teilnehmer befolgen muss: Den Gastgeber zu begrüßen und sich auszuweisen sowie einen sauberen Stellplatz zu hinterlassen gehören dazu.

 

Wieso mitmachen?

 

Für die Camper ist es eine gute Gelegenheit, neue Gegenden zu erkunden und das Landleben hautnah zu erfahren.

Für viele Gastgeber besteht der Anreiz darin, neue Menschen kennenzulernen und Einblicke in ihre landwirtschaftliche Produktion zu geben.

Die meisten Camper kaufen gern in den Hofläden ein – keine Bedingung, aber Usus.

 

Erfahrungen

 

Seit zwei Jahren der Syringhof in Beelitz Landvergnügen-Gastgeber. In der letzten Saison campierten 56 Besucher auf dem Spargelhof.

„Wir haben nur gute Erfahrungen gemacht. Die Menschen sind höflich und zuvorkommend. Sie sind interessiert an unseren Produkten. Und für uns ist das eine schöne Werbung – denn die meisten posten hinterher online über ihre Erfahrungen und machen damit auf den Hof aufmerksam“, erklärt Anica Schauer vom Syringhof.

Mit kleineren Schwierigkeiten hat hingegen der Hofladen „Querbeet“ zu kämpfen.

„Am Anfang hatten wir Gäste, die ihren Müll einfach über den Zaun geworfen haben, aber das passiert nun glücklicherweise nicht mehr. Leider kaufen nicht alle Besucher in unserem Laden ein und dann lohnt es sich nicht immer, aber die meisten sind sehr höflich“, berichtet Ilse Sauter vom Heidelberger Familiengeschäft.

 

Informationen

 

Neue Gastgeber sind immer willkommen.

Da die Anzahl der Vignetten reglementiert ist, müssen die Gastgeber nicht mir großen Besuchermassen rechnen, durchschnittlich 60 Camper pro Hof sind im Jahr normal.

Mitte Februar erscheint die nächste Ausgabe des „Landvergnügens“.

Anmeldeschluss für Gastgeber ist der 15. Januar 2019. Der Gültigkeitszeitraum des Führers ist immer vom 31.3. des Erscheinungsjahres bis zum 31.3. des Folgejahres.

 

 

https://landvergnuegen.com/products/landvergnuegen-2018

 

http://www.fefi.eu/

 

 

 

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