Thérèse van Vinken und Ad Vermeer mit dem einreihigen Prototyp

Thérèse van Vinken und Ad Vermeer mit dem einreihigen Prototyp

 

Selektiver Spargelernte-Roboter hat die ersten Praxistests bestanden

Der Prototyp existiert und hat seine erste Testsaison hinter sich. Erfolgreich: „Das System funktioniert“ vermeldet Ad Vermeer, Technischer Direktor der Cerescon B.V., „dieses Jahr haben wir eine einreihige Maschine im Feld getestet“.

Inzwischen laufen beim niederländischen Startup-Unternehmen die Planungen für 2018 – und die Auswertungen der Tests von 2017. „Es sind noch Verbesserungen möglich“, berichtet Geschäftsführerin Thérèse van Vinken – „zum Beispiel in der Präzision beim Schneiden – schließlich ist es ein Prototyp. Aber der Einsatz der Maschine rechnet sich schon jetzt betriebswirtschaftlich.“

Deshalb geht der Spargelernter für 2018 in die Produktion: Cerescon bietet eine zweireihige Variante für 450.000 € sowie eine dreireihige Variante für 600.000 € an.
Auf der expoSE in Karlsruhe soll der Dreireiher erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

 

Zeichnung des dreireihigen Spargelernters

Zeichnung des dreireihigen Spargelernters

Wie funktioniert der selektive Spargelernter?

  • Grundvoraussetzung: Spargelstangen enthalten mehr Flüssigkeit als der sie umgebende, unter Folie liegende Boden.
  • Nach dem Anheben der Folie streicht eine Reihe leichter Metallstäbe von oben über den Spargeldamm.
  • In die Stäbe eingebaute Wassersensoren orten die im Boden wachsenden Spargelstangen.
  • Deren Position wird an den nachfolgenden Schnittroboter weitergegeben, der senkrecht in den Spargeldamm fährt und die Stange abschneidet.
  • Dann schließt die Maschine das entstandene Loch und legt die Folie wieder auf den Damm nieder.

Der Vorteil liegt nicht nur in der Personaleinsparung: Bereits Tage bevor der Spargelkopf die Oberfläche erreichen würde, ist eine schonende Ernte möglich. Dies steigert die Qualität und ermöglicht verlängerte Ernteintervalle.

 

Prototyp des selektiven Spargelernters

einreihiger Prototyp beim Praxistest

Wie geht es weiter?

Nach den erfolgreichen Praxisversuchen 2017 sind für 2018 und 2019 in größerem Umfang Vergleichsversuche zwischen maschineller und manueller Ernte geplant.
Diese werden von der Universität Wageningen begleitet und ausgewertet.

Die Erkenntnisse daraus sollen in die Optimierung des selektiven Spargelernters einfließen.

 

Fotos (3): Cerescon

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