Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Liquiditätssicherungsdarlehen an, die mit einer Bürgschaft kombiniert sind.

Das Programm richtet sich an Unternehmen aus der Landwirtschaft einschließlich Wein- und Gartenbau, Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur, die unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden und nicht über ausreichend Sicherheiten verfügen.

 

 

Folgen der Krise abmildern

 

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner: „Die Corona-Krise hat den enormen Stellenwert einer flächendeckenden, regionalen Erzeugung für uns alle sehr deutlich gemacht. Mir ist wichtig, dass unsere heimische Landwirtschaft in Deutschland eine gute Zukunft hat. Wie viele andere Branchen steht auch sie vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Unseren landwirtschaftlichen Betrieben greifen wir mit dem Bürgschaftsprogramm daher unter die Arme. Damit schaffen wir Sicherheit, um die Folgen der Krise für sie so weit wie möglich abzumildern.“

 

 

Darlehen bis zu 3 Millionen Euro möglich

 

Angeboten werden Darlehen in Höhe von maximal drei Millionen Euro.

Sie können bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bis zu 90 Prozent der Darlehenssumme verbürgt werden, bei Großunternehmen bis zu 80 Prozent.

„Es kommt jetzt darauf an, dass wirtschaftlich grundsätzlich gesunde Unternehmen die Krise überstehen. Das Bürgschaftsprogramm ist enorm wichtig, um den Betrieben schnell Liquidität zu verschaffen, auch wenn sie nicht genügend Sicherheiten für ein normales Bankdarlehen stellen können“, so Dr. Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

 

 

Voraussetzungen für Darlehen

 

Antragsberechtigt sind Unternehmen der Landwirtschaft, einschließlich des Wein- und Gartenbaus, der Forstwirtschaft sowie der Fischerei und der Aquakultur.

Die Unternehmen müssen die Betroffenheit durch die Corona-Pandemie und den dadurch bedingten Liquiditätsbedarf darlegen.

 

Folgende Voraussetzungen sind zu erfüllen:

  • Der Antragsteller verfügt nicht über ausreichende bankübliche Sicherheiten
  • Die Kapitaldienstfähigkeit des Unternehmens erscheint auf Dauer gesichert, wenn eine sich normalisierende gesamtwirtschaftliche Entwicklung unterstellt wird („wie vor der Corona-Pandemie“)
  • Der Antragsteller war am 31.12.2019 kein „Unternehmen in Schwierigkeiten“. Danach kann der Antragsteller infolge des COVID-19-Ausbruchs in Schwierigkeiten geraten sein
  • Die verbürgten Liquiditätssicherungsdarlehen müssen den Unternehmen als zusätzliche Liquidität zur Verfügung gestellt werden. Eine Umschuldung oder eine außerplanmäßige (Teil-)Ablösung von bis zum 12.3.2020 gewährten Krediten ist nicht zulässig

 

 

Weitere Infos gibt es unter

https://www.rentenbank.de/dokumente/PgmInfo-2020-2-EKN-Buergschaftsprogramm-2020-04-16.pdf

oder

Service-Nummer Kreditanfragen: 069/2107-700

 

 

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