Was ist mit der Arbeitsquarantäne und mit der Freitestung? Diese Fragen hat die seit dem 13. Mai geltende bundesweite Corona-Einreiseverordnung aufgeworfen.

Die bisherigen Verordnungen der Länder wurden durch die bundesweit geltende neue Verordnung abgelöst. Die bereits bestehende Regelungen zur Anmelde-, Test und Nachweispflicht werden in der neuen Verordnung wieder aufgegriffen und um die bislang durch die Länder geregelte Einreisequarantäne ergänzt.

Zusätzlich wird das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten in die Verordnung integriert, das bisher in einer eigenen Verordnung der Bundesregierung (Coronavirus-Schutzverordnung) geregelt war.

Das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten gilt weiterhin nicht für Saisonarbeitskräfte und Transportpersonal. Aber bei Einreisen aus einem Virusvariantengebiet, ist keine Arbeitsquarantäne möglich und auch keine frühzeitige Beendigung der Quarantäne durch einen negativen PCR-Test.

 

 

Test zur Einreise

 

Genesene und geimpfte Personen werden getesteten Personen grundsätzlich gleichgestellt.

Wer über einen Genesenen- oder Impfnachweis verfügt, muss bei einem Voraufenthalt in einem Risiko- oder Hochinzidenzgebiet kein negatives Testergebnis vorweisen.

Nur bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiete ist weiterhin ein negatives Testergebnis Voraussetzung für die Einreise.

Nachweise einer negativen Testung, eines vollständigen Impfschutzes oder einer Genesung werden nur auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch akzeptiert. Eine Ausweitung auf Polnisch und Rumänisch wird derzeit geprüft, noch werden Dokumente in diesen Sprachen nicht akzeptiert.

 

 

Quarantäne

 

Die Möglichkeit der Arbeitsquarantäne für SAK gilt weiterhin, wenn sich diese zuvor in einem Risiko- oder Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben.

  • Wenn sie sich zuvor in einem Risikogebiet aufgehalten haben kann die Quarantäne umgehend durch einen negativen Test beendet werden.
  • Wenn sie sich zuvor in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben ist eine Beendigung der Quarantäne durch ein negatives Testergebnis erst nach 5 Tagen möglich.
  • Für genesene, getestete und geimpfte Personen endet die Quarantäne nach einem Nachweis an die Behörde.

Wer aus einem Virusvariantengebiet einreist, muss weiterhin in eine 14-tägige Quarantäne ohne Arbeits- oder Freitestungsmöglichkeit.

 

 

Regelungen für Transportpersonal

 

Für Transportpersonal, das zuvor in einem Risikogebiet war, gelten die Anmelde-, Quarantäne- und Nachweispflichten nicht.

Für Transportpersonal, das zuvor in einem Hochinzidenzgebiet war, gelten die Anmelde- und Quarantänepflichten ebenfalls nicht, die Nachweispflicht erst ab einem Aufenthalt von mehr als 72 Stunden.

Für Transportpersonal, das zuvor in einem Virusvariantengebiet war, gilt die Nachweispflicht unabhängig von der Dauer des Aufenthalts, die Anmelde- und Quarantänepflichten bei einem geplanten Aufenthalt von mehr als 72 Stunden.

 

Die tagesaktuelle Einstufung in Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebiet gibt es beim RKI unter
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

 

 

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