Wie Algen aus Abwässern zu Dünger werden

Wie Algen aus Abwässern zu Dünger werden

Wenn Landwirte ihre Felder düngen, versickert ein Teil des Düngemittels im Boden. Das belastet nicht nur das Grundwasser, auch wichtige Nährstoffe gehen verloren. Forschende der Universität Bielefeld und des Forschungszentrums Jülich untersuchen, wie sich diese Nährstoffe mit der Hilfe von Mikroalgen in den Düngekreislauf zurückführen lassen: Die mikroskopisch kleinen Algen nutzen Nährstoffreste in Abwässern, um zu wachsen – und können so selbst als Düngemittel verwendet werden.

Hydroponik – Wasserrecycling in der Landwirtschaft

Hydroponik – Wasserrecycling in der Landwirtschaft

Die landwirtschaftliche Gemüseproduktion ist wasserintensiv. Doch Wasserknappheit ist inzwischen ein weltweites Problem, das durch den voranschreitenden Klimawandel noch verstärkt wird. Um möglichst ertragreiche Ernten zu sichern, werden neue, wassersparende Anbauverfahren gesucht. Mit dem Forschungsprojekt HypoWave+ unter der Leitung der Technischen Universität Braunschweig fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Umsetzung einer alternativen landwirtschaftlichen Anbauform in Kombination mit Wasserwiederverwendung im großtechnischen Maßstab. Das HypoWave-Verfahren ermöglicht einen regionalen, wasserschonenden und ganzjährigen Gemüseanbau im Gewächshaus und bietet damit eine Alternative zur herkömmlichen Gemüseproduktion.

Futterklee für Kühe und Insekten

Futterklee für Kühe und Insekten

Intensive Beweidung führt auf Kleegraswiesen über den ganzen Sommer hinweg zur Blüte von Weißklee, sodass dieser durchgängig als Nahrungsressource für blütenbesuchende Bienen zur Verfügung steht. Als Blütenbesucher wurden in dieser Studie fast ausschließlich Hummeln und kaum andere Wildbienenarten beobachtet. Während auf den beweideten Flächen überwiegend kurzrüsselige Hummelarten gezählt wurden, wurden auf in Teilen unbeweideten Kleegrasflächen mehr seltene langrüsslige Hummelarten erfasst. Durch eine weniger intensive Beweidung könnten folglich auch seltenere Arten mit besonderen funktionellen Merkmalen gefördert werden. Auf konventionell genutzten Grünlandflächen zur Silageerzeugung hat das Forschungsteam hingegen keinerlei Blüten und somit auch keine Wildbienen gefunden.

Gute Kirschenernte 2022 erwartet

Gute Kirschenernte 2022 erwartet

Die deutschen Obstbaubetriebe erwarten in diesem Sommer eine deutlich höhere Kirschenernte als im Jahr 2021. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach einer ersten Schätzung zum Stichtag 10. Juni 2022 mitteilt, gehen die Betriebe von einer Gesamterntemenge für Süß- und Sauerkirschen von 54 700 Tonnen aus. Dies entspricht einem deutlichen Zuwachs in Höhe von 42,6 % gegenüber dem Vorjahr (38 400 Tonnen) oder 19,5 % zum Zehnjahresdurchschnitt der Jahre 2012 bis 2021 (45 800 Tonnen).

Gemüseanbau in Deutschland 2021

Gemüseanbau in Deutschland 2021

In Deutschland wurde 2021 auf knapp 132.000 Hektar Gemüse angebaut – das ist gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs von gut vier Prozent.
14 Prozent der Gemüseanbaufläche werden ökologisch bewirtschaftet. Die flächenmäßig wichtigste Kultur im ökologischen Gemüseanbau sind Möhren. Besonders hoch ist der Bio-Anteil bei Erbsen und Kürbissen. Rund 38 Prozent der Kürbisanbaufläche werden ökologisch bewirtschaftet. Insgesamt wird fast ein Fünftel der Gemüseanbaufläche für den Spargelanbau genutzt. Hier fällt der Bio-Anteil mit knapp sieben Prozent sehr viel geringer aus.

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