Gute Nachfrage rettet extreme Saison

Gute Nachfrage rettet extreme Saison

Turbulent war es in der Saisonvorbereitung: Der Corona bedingte Einreisestopp für Erntehelfer/innen aus Osteuropa, gefolgt von dem Einreisekontingent an Saisonarbeitskräften mit umfassenden Infektionsschutzauflagen und dem Anlernen inländischer Arbeitnehmer/innen strapazierten die Nerven der Anbauer. Während es in der Pfalz, Hessen und in Baden-Württemberg kaum bis wenig Frostschäden bei Erdbeerpflanzen gab, sorgten die Eisheiligen in Nordrhein-Westfalen für deutliche Ernteeinbußen.

MesseDuo expoSE und expoDirekt feiert trotz Corona Jubiläum

MesseDuo expoSE und expoDirekt feiert trotz Corona Jubiläum

Angesichts der mehrheitlich sinkenden Zahlen an Covid-19-Infizierten in Europa wird der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V. (VSSE) wie geplant vom 18. bis 19 November 2020 die expoSE – Europas größter Treffpunkt der Spargel- und Beerenbranche – und die expoDirekt – Deutschlands größter Fachmesse für landwirtschaftliche Direktvermarktung – in der Messe Karlsruhe veranstalten.

Bilanz zur Spargelsaison 2020

Bilanz zur Spargelsaison 2020

Die Spargelsaison 2020 forderte die Anbauer und Anbauerinnen extrem heraus: ausbleibende Erntehelfer aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus oder vor dem Flug, höhere Kosten aufgrund der Einreiseauflagen und der Infektionsschutzmaßnahmen, eingeschränkte Unterbringungsmöglichkeiten, die wiederum für Personalmangel sorgten. Dennoch gab es in dieser Saison auch Positives.

Corona: Neuregelung für Saisonarbeitskräfte

Corona: Neuregelung für Saisonarbeitskräfte

Ab dem 16. Juni sollen nun Saisonarbeitskräfte auch wieder auf dem Landweg nach Deutschland einreisen können. An der Gesamtzahl von insgesamt 80.000 Saisonarbeitern ändert sich nichts, da bisher das Kontingent noch nicht ausgeschöpft wurde und erst 39.000 eingereist sind. Die bisher erforderliche 14-tägige Quarantäne wird dafür nicht länger gefordert. Das geht aus einer Neufassung des Konzeptpapiers hervor.

Risiko für gleichzeitige Dürreperioden steigt

Risiko für gleichzeitige Dürreperioden steigt

Falls die weltweiten Treibhausgasemissionen weiterhin unvermindert ansteigen, könnte das Risiko für extreme Dürreperioden, die mehrere zentrale Anbaugebiete gleichzeitig treffen, bis zum Ende des Jahrhunderts auf das Drei- bis Vierfache ansteigen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie mit Beteiligung der Universität Göttingen, die sich mit Weizenanbaugebieten befasst hat.
Die Agrarwissenschaftler sehen aber nicht nur für Weizen, sondern auch andere Pflanzen eine große Bedrohung durch die Dürreperioden und fordern die Politik zum Handeln auf.

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