Schnellere Evolution durch Klimawandel

Schnellere Evolution durch Klimawandel

Bestimmte Pflanzenarten können unter Dürre sehr schnell evolvieren. Das bedeutet, dass die Pflanzen unter neuen Umweltveränderungen veränderte Eigenschaften in ihren Genen festschreiben und diese weitervererben können.
Allerdings sind nicht alle Pflanzen in der Lage, alle wichtigen Merkmale schnell und dauerhaft an den Wassermangel anzupassen, wie eine Studie zeigt.

Das Schrumpfen der Zwerge

Das Schrumpfen der Zwerge

Das Leben im Erdreich hat heutzutage gleich mit mehreren Problemen zu kämpfen. Die Biomasse der kleinen Tiere, die dort Pflanzen zersetzen und damit die Fruchtbarkeit des Bodens erhalten, nimmt sowohl durch den Klimawandel als auch durch eine zu intensive Bewirtschaftung ab.

Zu ihrer Überraschung haben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig allerdings festgestellt, dass dieser Effekt auf zwei unterschiedlichen Wegen zustande kommt: Während das veränderte Klima die Körpergröße der Organismen reduziert, verringert die Bewirtschaftung ihre Häufigkeit.

Zeitliche Anbauvielfalt stabilisiert landwirtschaftliche Produktion

Zeitliche Anbauvielfalt stabilisiert landwirtschaftliche Produktion

Die Ernährung rund um den Globus zu sichern, ist eine zentrale Herausforderung der Menschheit – insbesondere vor dem Hintergrund des bis zum Jahr 2050 prognostizierten Bevölkerungsanstiegs auf fast zehn Milliarden Menschen und der Auswirkungen des Klimawandels. Eine hohe Vielfalt an Anbaukulturen gilt in der Landwirtschaft als stabilisierender Faktor für die Ernährungssicherheit. Doch diese Diversität allein genügt nicht. Es kommt auch darauf an, dass Anbaukulturen sich in ihren zeitlichen Produktionsmustern unterscheiden, hat ein vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) koordiniertes Forscherteam herausgefunden.

Schutzschirm gegen Erosion

Schutzschirm gegen Erosion

Durch Erosion gehen jährlich weltweit Milliarden von Tonnen an wertvollem Boden verloren. Vieles davon lagert sich in Gewässern ab, die dadurch versanden oder verschlammen. Die in Deutschland gemessenen Bodenverluste reichen von 1,4 bis 3,2 Tonnen pro Hektar und Jahr, bei Extremwetter können es bis zu fünfzig Tonnen sein. Einen Schutzschirm gegen die Erosion bieten biologische Bodenkrusten, wie ein Forschungsprojekt von Geowissenschaftlern an der Universität Tübingen zeigt. Diese natürlichen „Teppiche“ bestehen aus Bakterien, Moosen, Flechten, Pilzen und anderen Organismen, die Erdpartikel zu zusammenhängenden Schichten verbinden.

Unterirdische Biodiversität im Wandel

Unterirdische Biodiversität im Wandel

Einen Verlust biologischer Vielfalt gibt es nicht nur über der Erde. Auch im Boden geht die Vielfalt von Bakterien zurück. Dies könnte auch eine Veränderung der Phosphoraufnahme von Böden mit sich bringen, wie die Ergebnisse eines Forscherteams unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Mathematik in den Naturwissenschaften, des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Leipzig zeigen.

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