Öko-Landbau oder Blühstreifen – was ist besser für Insekten?

Öko-Landbau oder Blühstreifen – was ist besser für Insekten?

Wie wirksam Agrarumweltmaßnahmen für die biologische Vielfalt sind, hängt von verschiedenen Faktoren und dem jeweiligen Blickwinkel ab. Das zeigen Agrarökologen der Universität Göttingen und des Zentrums für ökologische Forschung im ungarischen Vácrátót. Die Aussage des Forschungsteams: Je nach Art der Betrachtung sind Biodiversitätsvorteile auf dem Feld (ökologischer Landbau) oder neben dem Feld (Blühstreifen) anders zu beurteilen. Vergleichende Bewertungen von Umweltmaßnahmen könnten deshalb leicht in die Irre führen, so die Wissenschaftler.

Projekt zur biologischen Kontrolle der Kirschessigfliege

Projekt zur biologischen Kontrolle der Kirschessigfliege

Die invasive Kirschessigfliege Drosophila suzukii hat sich in Deutschland und Europa zu einem akuten Problemschädling in Beerenobstkulturen, Kirschen sowie im Weinbau entwickelt. Wirksame biologische Verfahren zur Regulierung gibt es bislang noch nicht. Auf der Basis spezifischer natürlicher Gegenspieler soll daher im Forschungsvorhaben „ParaDrosu“ eine innovative praxisreife Strategie zur nachhaltigen und biologischen Regulierung der Kirschessigfliege als Alternative zu chemischen Verfahren entwickelt werden.

Die ersten Bauern der Welt

Die ersten Bauern der Welt

Der genetische Ursprung der ersten Ackerbauern schien lange Zeit im Nahen Osten zu liegen. Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Cell veröffentlicht wurde, zeigt, dass die ersten Bauern in Wirklichkeit eine Mischung aus eiszeitlichen Jäger- und Sammlergruppen darstellten, die sich über den Nahen Osten bis nach Südosteuropa erstreckten. An der Studie waren Forschende der Universität Bern und des Schweizerischen Instituts für Bioinformatik sowie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Universität Freiburg beteiligt.

Chemische Mühle liefert nachhaltigeren Pflanzendünger

Chemische Mühle liefert nachhaltigeren Pflanzendünger

Mit einem rein mechanischen Verfahren lässt sich ein nachhaltigerer Pflanzendünger umweltschonend herstellen. Das zeigt die Optimierung der Methode an DESYs Röntgenstrahlungsquelle PETRA III. Bei dem Verfahren werden Harnstoff und Gips gemahlen, bis eine feste Verbindung aus beiden Stoffen entsteht. Sie setzt die beiden für die Düngung wichtigen chemischen Elemente Stickstoff und Kalzium dann nach und nach frei und kann so die Belastung von Gewässern verringern und das Klima schonen.

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